Elektronische Mehrwertsteuerabrechnung

Nachteile der Papierform

Wenn Sie die MWSt-Abrechnung traditionell in Papierform einreichen, müssen Sie zahlreiche Nachteile in Kauf nehmen. So können Unterlagen, die Sie für die Abrechnung vorbereiten, verloren gehen. Sie müssen Originalformulare jedesmal nachbestellen, wenn Sie ein neues benötigen. Schliesslich sind Vertrauliche Daten, die sich auf Ihrem Schreibtisch befinden, leicht für unbefugte Personen einsehbar.

Grosse Nachfrage nach der elektronischen Form

Das Einreichen der Mehrwertsteuer-Abrechnung auf elektronischem Weg ist deshalb gemäss egovernment.ch  von den Unternehmen sehr gefragt. Das Ziel eines entsprechenden Projektes ist daher, dass  die Unternehmen die Abrechnung  durchgängig elektronisch erledigen können. Eine administrative Entlastung ist die Folge.

Entsprechend bietet die Eidgenössische Steuerverwaltung bereits jetzt Onlineangebote zu diesem Zweck, und will diese weiter ausbauen.

Was ist möglich?

  • Die MWSt-Deklaration erfolgt online
  • Nachträgliche Korrekturen sind möglich
  • Man kann alle elektronisch erfassten Vorgänge in der Geschäftsfallübersicht nachverfolgen
  • Fristverlängerungen können online eingereicht werden
  • Unternehmer- und Eintragsbescheinigungen können online bestellt werden

Wie funktioniert es?

Sie registrieren sich auf der Seite der ESTV im Bereich ESTV Swiss Tax. Ganz unten rechts neben dem LogIn Button gibt es einen Link zur Neuregistration.

Wenn Sie registriert sind, erhalten Sie regelmässig eine E-Mail, wenn es Zeit ist, die MWSt-Abrechnung auszufüllen. Über diese E-Mail loggen Sie sich ein, und können dann die Deklaration elektronisch und online vornehmen.

Eine gute Sache. Man spart Zeit und Nerven, und die Formularflut wird eingedämmt.

Auf Youtube hat die ESTV dazu noch ein Video aufgeschaltet.

Datensicherheit im Unternehmen

Vorteile der Digitalisierung …

Die Digitalisierung der Unternehmen hat viele Vorteile, und sie ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Dabei denke ich insbesondere an:

  • Optimierung von Geschäftsprozessen
  • hohe Geschwindigkeit
  • erhöhte Genauigkeit und Präzision.

… und ihre Risiken

Wie bei allem hat jedoch auch diese Technologie eine dunkle Seite. Hier geht es um Fragen der Sicherheit und des Datenschutzes. Dabei ist das Unternehmen vielen Risiken ausgesetzt:

  • Hackerangriffe
  • Viren, Trojaner und andere Schadsoftware
  • Datenverlust durch Systemabstürze etc.

Der IKT-Minimalstandard

Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) hat dazu einen IKT-Minimalstandard (IKT: Informations- und Kommunikations-Technologie) veröffentlicht. Unter der Seite IKT-Minimalstandard findet man:

Das Selbsteinschätzungstool ist recht umfangreich, ist aber empfehlenswert, denn es ermöglicht dem Unternehmen den Ist-Zustand mit dem Sollwert zu vergleichen. Dazu ist, als Resultat der Einschätzung, eine Netzgrafik vorhanden.

Cybersecurity-Schnelltest für KMU

Auf der Website von ICTswitzerland, dem Dachverband der ICT-Wirtschaft, gibt es auch einen Test, den man online oder offline in Form einer pdf-Datei durchführen kann. Die Fragen können mit „Ja“, „Nein“ oder „weiss nicht“ beantwortet werden, und sie dienen dann als Basis dafür, wo im Betrieb Verbesserungen bei der Cybersicherheit vorgenommen werden können.

P. Roches

Internet der Dinge (IoT)

Das Thema IoT ist zur Zeit ein Hype. Ich habe gerade angefangen, mich damit zu beschäftigen und ich finde es ein faszinierendes Gebiet.

Die folgende Website zur Hausautomatisierung bringt interessante und vielseitige, aber auch anspruchsvolle Informationen zu diesem Teilgebiet des IoT, vorwiegend in Form von Videos.

Der Betreiber der Website entwickelt laufend Updates zu diesem Thema. Diese sind zwar nicht alle kostenlos, aber er betreibt auch einen YouTube Kanal auf dem zahlreiche Anleitungen zur Verfügung stehen.

P. Roches